Leopard 1  2

 

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Baubericht Leopard 1A5 im Maßstab 1:16

Nach dem Bau eines Tamiya Leopard 1A4, hat mich das "Bundeswehr Fieber" weiter gepackt, und ich begann vor einiger Zeit mit den Planungen zum Bau eines Leopard 1A5. Da ich diesesmal genaue Vorstellungen habe, wie der Panzer aussehen soll, fing ich an, mir die entsprechenden Teile zu bestellen. Da ich bekanntlich ja ein Fan von heavy metall bin, stellt eine Scale Militärmodellbau Leopard 1 Wanne die Basis. Das gute an dieser Wanne ist nicht nur die extrem stabile Ausführung und die Metallrückwand, sondern auch, daß bereits "Kotflügel" an der Wanne sind. Die Oberwanne + Anbauteile wird zum größten Teil von Tamiya sein! Ich habe mir extra für diese Projekt einen fast kompletten orginalverpackten Tamiya Leopard 1A4 gegönnt. Eine absolute Rarität. Mein Ziel ist es wieder, möglichst wenig Kleber zu verwenden und die meisten Bauteile zu verschrauben. Kurz gesagt: Ich bin ein Miniatur-Schrauben Fetischist, eine Hoffnung auf Heilung besteht nicht. Die Schrauben werden wieder bei Dieter Knupfer geordert.

Da ich bereits die entsprechende Lektüre besitze, vereinfachte es die Planungen.

 

Hier jetzt ein zwei Bilder der Leopard 1 Wanne von Scale Militärmodellbau.

Beim Leopard 1A4 fing ich mit dem Zerlegen und reinigen an der Teile an. Da ich beim 1A5 nur Neuteile verwende, kann der Zusammenbau hier direkt beginnen.

 Angefangen habe ich mit dem Stützrollen Set von Scale. Diese wurden mit Sekundenkleber verklebt und natürlich von innen verschraubt.

 Dann habe ich am Fahrzeugheck weitergemacht. Hier habe ich die Heißösen, die Rohrzurrung, die Spritzlappenhalter und die Werkzeugkiste montiert. Alle Bauteile sind wieder verschraubt und mit Loctite gesichert.

 Damit man doch den ein oder anderen Unterschied zum Leopard 1A4 feststellen kann, habe ich mich entschieden, eine eckige Sprechstelle am Heck zu montieren. Dafür habe ich in die Sprechstelle ein       M 1,6 Gewinde geschnitten, damit sie wieder verschraubt werden kann.

 Anschließend wurden die Rückleuchten verbaut.

So sieht die Rückwand im Moment aus!

Anschließend habe ich noch die Kettenspanner von Scale Militärmodellbau verbaut, die es ermöglichen, die Kette von innen zu spannen. Außen wurde eine Kettenspanner-Attrappe montiert.

Da ich am Heck auch wieder Reserveketten montieren möchte, habe ich mir von Axel wieder die Leopard 1 Einzelketten bestellt.

Im Moment weiß ich noch nicht genau, ob ich die Ketten wieder am Heck anschraube oder diesesmal Halterungen dafür baue. Mal sehen.

Heute kamen die nächsten Teile für die Leopard Baustelle. Damit ist die Modellbaukasse für diesen Monat erschöpft.

Leopard 1 Laufrollen von Daniel Schwarz mit Kugellager und Leitrollenbefestigung.

Kettenräder Leopard 1 von Scale Militärmodellbau.

 Die letzten Tage habe ich mal wieder ein wenig am Leopard 1A5 weitergemacht. Angefangen habe ich mit den Anschlagdämpfern, die ich ebenfalls wieder bei Scale Militärmodellbau bestellt habe. Die werden mit einer M 1,4 Schraube mit der Wanne verschraubt.

 Anschließend habe ich die Stoßdämpfer mit den passenden Stoßdämpferpassschrauben an der Wanne befestigt.

 So sieht die ganze Sache dann fertig montiert aus.

Lange habe ich mir Gedanken über den Antrieb gemacht, ob ich wieder ein Getriebepaar vom Tamiya Sherman oder die Antriebe von Scale verwende. Da die Scale Antriebe sehr platzsparend sind, habe ich mich für diese entschieden.

Hier mit montiertem Kettenrad.

Im nächsten Arbeitsschritt habe ich das Heck weiter vervollständigt.

 Kupplung am Heck

Die Katzenaugenreflektoren wurden modifiziert. Ich habe in die Reflektoren ein 1 mm Loch gebohrt und eine M 1 Schraube mit Loctite 648 eingeklebt. Anschließend habe ich sie am Heck verschraubt.

Anschließend habe ich die Ersatzteile der Kette ( Mittelführungsstege/ Endverbinder) mit dem Heck verschraubt. Zusätzlich habe ich noch ein zweites Paar Halteösen über der Sprechstelle montiert. Über die Befestigung der Reservekettenglieder mache ich mir im Moment noch Gedanken.

Da man ja bei jedem Neubau dazu lernt, habe ich diesesmal auch nicht die Fixierung für die Rohrzurrung vergessen. Sie entstand aus einem Stück Rundmessing und einer M 1,2 Schraube.

Hier einige Bilder.

In das Befestigungsgummi des Leitkreuzes wurden zwei M 1 Gewindestifte eingeklebt. Anschließend habe ich es an die Wanne geschraubt.

Da ich die Oberwanne zum Anpassen mal aufgesetzt habe, habe ich gleich mal angefangen, das ein oder andere Teil zu montieren.

Heißösen vorne

Das Klemmlager an der Front der Oberwanne.

Damit das Soundmodul und der Lautsprecher später auch ordentlich wirken können, habe ich die Oberwanne ein wenig bearbeitet. Ich habe Löcher unter dem Laubfang- bzw. Kühlergitter gebohrt.

Danach wurde der Rahmen mit dem Gitter montiert.

Wie man auf dem Foto schon sehen kann, habe ich an meinem Leopard  Auspuffgrätings für den Leopard 1A1/ A5 montiert.

Die Grätings habe ich  mit M 1 Gewindestiften versehen, die wieder mit Loctite eingeklebt wurden. Vorher bohrte ich Löcher in die Grätings, passte diese an der Oberwanne an und bohrte so die entsprechenden Löcher in die Oberwanne.

Abschließend habe ich sie mit einer U-Scheibe und Mutter mit der Oberwanne verschraubt.

Heute habe ich damit begonnen, die Arbeiten an der Unterwanne soweit zum Abschluss zu bringen. Angefangen habe ich mit der Montage der Schwingarmlager, die jeweils mit 4 M 1,4 Schrauben + U-Scheibe und Mutter montiert wurden. Die Schwingarme sind mit einem O-Ring in das Lager eingesetzt, um es gegen das Eindringen von Schmutz zu schützen.

Die Stoßdämpfer wurden mit einer Stoßdämpferpassschraube am Schwingarm befestigt.

Hier jetzt ein Bild vom fertig montierten Schwingarm mit Stoß- und Anschlagdämpfer.

Jetzt habe ich die Laufrollen mit Hilfe von Befestigungsschrauben an den Schwingarmen montiert; jede Lauf- und Spannrollen ist jeweils mit 2 Kugellagern versehen. Die Laufrollen sowie die Stoßdämpferpassschrauben wurden erstmal ohne Loctite (Schraubensicherung) montiert, da sie später zum Lackieren wieder abgeschraubt werden müssen.

Die Federung wurde mit Hilfe von Federblechen realisiert. Sie haben eine Härte von ca. 25 Rockwell.

Abschließend nochmal 1 Foto mit lose aufgesetzter Oberwanne.

 

Fortsetzung folgt......

 

 

 

 

Copyright(c) 2008 Matthias Lähn. Alle Rechte vorbehalten.