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Dieses Jahr ging es mit meiner Frau Ute in den Sommerurlaub nach Hvide Sande an die Nordseeküste Dänemarks. Dabei wurden geziehlt verschiedene Befestigungspunkte des Atlantikwalls besucht.Der Beobachtungsbunker nördlich der Schleuse von Hvide Sande. Die Panzerkuppel ist noch erhalten. Hier wurde die Einfahrt in den Fjord überwacht und das Feuer der Geschütze geleitet, die bei Halby ostwärts des Fjordes standen.
Mannschaftsbunker in den Dünen am Hafen bei Hvide Sande. Hier wurden während des Krieges nur einzelne Bunker gebaut, Panzersperren und Minenfelder angelegt. Davon ist heute nur noch sehr wenig zu sehen.
Bunker mit Betonfundament für einen Radar in der Ringelnatter/ Kryle Stellung nördlich von Houvig. Das Radar hatte eine Reichweite von ca. 300km und konnte englische Flugzeuge weit über der Nordsee ausmachen.
BlavandZum erstenmal besuchte ich dieses Jahr die Befesigungsanlagen bei Blavand. Hier ist ein mit kleineren und größeren Bunkern ausgebauter Verteidigungsschwerpunkt des Atlantikwalls in Dänemark!Der Bunker am Leuchturm mit dem hohen Betonturm auf dem ein Würzburg-Radar stand. Es hatte eine Reichweite von 80km und diente der Marine zur Warnung vor alliierten Flottenbewegungen.
Diverse Fotos von deutschen Regelbauten in den Dünen und am Strand!
Wichtig!!!Man muß bedenken, daß die Befestigungsanlagen für viele Dänen Zeugen einer dunklen Zeit sind! Wer als Tourist hier her kommt, sollte die Gefühle der hiesigen Bevölkerung respektieren und niemanden durch unbedachte Äußerungen verletzen!!! Man bewegt sich in diesen Gebieten auf eigene Gefahr! Weiterhin müssen Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie auch der Naturschutz (Fledermausquartiere in ehemaligen Bunkeranlagen, geschützte Naturschutzgebiete etc.) beachtet werden!!!Die Natur holt sich jetzt langsam zurück, was ihr vor vielen Jahren brutal entrissen wurde!!!
Copyright(c) 2008 Matthias Lähn. Alle Rechte vorbehalten.
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