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Sommerurlaub 2007Unser Sommerurlaub 2007 führte uns dieses Jahr in Ostseebad Binz auf der Insel Rügen. Binz ist das größte Seebad der Insel Rügen und liegt an einer der zauberhaftesten Buchten der Insel, der Prorer Wiek. Flankiert von den weitläufigen Waldgebieten der Schmalen Heide und der Granitz, schmiegt sich der Ort im Westen an das schilfumsäumte Ufer des Schmachter Sees, während er im Osten der Ostsee zugewandt ist. Einzigartig wie in keinem anderen Seebad der Insel zeigt sich in Binz die Bäderarchitektur. Die verspielten Ornamente und Rosetten an den Villen sowie die Türmchen und Erker sind zum Synonym für Binz geworden. Und aus vielen der prachtvollen Häuser im Stil der Bäderarchitektur sind Hotels und Pensionen entstanden, die das Flair der Jahrhundertwende (19./20.Jh.) mit komfortablen Zimmern verbinden. Aufgereiht wie eine Perlenkette zieren sie die 3,2 km lange Strandpromenade.
Da hier sonst immer nur Bilder von Gebäuden, der Landschaft und meiner süssen Frau auftauchen, wurde ich genötigt, auch mal ein Bild von mir zu zeigen, welches mich bei meiner Lieblingsbeschäftigung zeigt.
Das Flair der Jahrhundertwende (19./20.Jh.) herrscht immer noch auf der Binzer Seebrücke.
Im Ostseebad Binz kann man sich an fünf verschiedenen Stätten das Ja-Wort geben, z.B. der Rettungsturm am Binzer Strand.
Auf jedenfall lohnt sich auch der Besuch des Jagdschlosses Granitz auf dem Tempelberg . Über eine beeindruckende Wendeltreppe(ein Meisterwerk des Eisenkunstgusses) mit 154 Stufen gelangt man zu einer der schönsten Aussichtsplattformen Rügens (144 Meter über dem Meeresspiegel) mit einem einmaligen Panoramablick.
Natürlich wurde auch der Kreidefelsen und das Nationalpark Zentrum Königsstuhl besucht !
Der „Rasende Roland“ zählt zu den letzten Schmalspurbahnen Deutschlands. Auch wir haben uns abends mal an den Bahnhof begeben, um uns das heute eher seltene Flair eines klassischen Dampflokbetriebes anzusehen.
Natürlich habe ich mich auch wieder auf die Suche nach für mich militärisch interessanten Sachen gemacht, und bin auch ziemlich schnell fündig geworden!Der Koloss von Prora
Dies sind acht auf einer Länge von etwa 4,5 km entlang der Küste aneinandergereihte baugleiche Häuserblocks, die ursprünglich Gästehäuser werden sollten.Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde von der Staatsführung eine umfangreiche, ideologisch besetzte Sozialpolitik betrieben. Eines der Kernelemente dieser Politik war die Organisation "Kraft durch Freude", die durch Projekte wie den KdF-Wagen und günstigen Urlaub den allgemeinen Lebensstandard der Bevölkerung heben sollte. Die hier geschaffenenen Blöcke sind schon mehr als beeindruckend,da hier 20000 Leute Platz finden sollten und sie weiter reichen als das Auge sehen kann! Leider musste ich hier ziemlich schnell wieder verschwinden, da es hier nur so von Mücken wimmelte und ich innerhalb von 5 Minuten schon 10 Mückenstiche hatte.Bunker am Kap ArkonaAlso fuhren wir weiter, um uns die Bunkeranlagen am Kap Arkona anzusehen. Der kleinere, ältere Bunker stammt noch aus Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Er wird allgemein als Arkona-Bunker bezeichnet. Der größere, neuere Bunker wurde von 1979 bis 1986 errichtet und diente der auf dem Bug stationierten 6.Flotille der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Der Arkona-Bunker beherbergt heute eine Kunstgalerie und der NVA-Bunker eine Ausstellung mit damaligen Bunkereinrichtungsgegenständen sowie eine Fotoserie über die Volksmarine. Und genau diese Ausstellung habe ich mir natürlich angesehen!
Und so ging nach einer Woche Erholung auch dieser wunderschöne Urlaub zu Ende. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch die Hansestadt Stralsund an.
Copyright(c) 2008 Matthias Lähn. Alle Rechte vorbehalten.
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