BPz3 Büffel

 

 

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Der Bergepanzer Büffel oder auch Bergepanzer 3 (BPz3) gehört zur Gruppe der Kampfunterstützungsfahrzeuge.

 Entwicklung

Mit der Einführung des Leopard 2 zeigte sich auch die Notwendigkeit, die Bergungskomponenten der Panzereinheiten zu modernisieren. Diese Entwicklung war nötig, da die Anforderungen an einen Bergepanzer durch die höheren Gewichte des Leopard 2 und anderer Fahrzeuge den Bergepanzer 2 an seine Grenzen brachten. Daraufhin entwickelte MaK (seit 1992 Rheinmetall Landsysteme) den Bergepanzer 3 „Büffel“ auf dem Chassis des Leopard 2 mit dem Ziel, so viele Komponenten des Basisfahrzeugs wie möglich zu nutzen.

 Allgemein

Eingesetzt wird er bei der Bundeswehr in allen Panzerkompanien mit dem Leopard 2 und in den Panzerartillerieeinheiten mit der Panzerhaubitze 2000, sowie in der Heeresinstandsetzungslogistik. Das Einsatzspektrum umfasst das Bergen und Abschleppen von Kettenfahrzeugen bis zur Militärische Lastenklasse 60 (MLC 60), das Sichern von Kettenfahrzeugen bei der Gewässerdurchfahrt, die Einsatzunterstützung bei Instandsetzungsarbeiten, das Bergen von Kampfpanzern mit Schnellbergeeinrichtung unter Panzerschutz, das Räumen von Hindernissen und im Notfall Erdarbeiten. Wie auch beim Bergepanzer 2 kann der Büffel ein Ersatztriebwerk für den Leopard 2 auf seinem Heck mitführen. Zur Selbstverteidigung verfügt die 3-köpfigen Besatzung über ein Maschinengewehr MG3 und eine Nebelmittelwurfanlage. Eine ABC-Schutzanlage ermöglicht den Einsatz des Büffel auch in kontaminiertem Gelände.

 Technik

Um die an das Fahrzeug gestellte Anforderungen zu erfüllen, verfügt der Büffel über eine um 270° drehbare Krananlage, die vorne rechts mit dem Chassis des Leopardfahrgestell verbunden ist. Die zur Bergung benötigte Haupt- und Hilfswinde befindet sich im gepanzerten Aufbau, der auch gleichzeitig Kampfraum für die Besatzung ist. Die benötigte Leistung bezieht der Bergepanzer aus einem Zwölfzylinder Dieselmotor von MTU.

Eine Besonderheit gegenüber dem Bergepanzer 2 ist die Schnellbergeeinrichtung. Dazu wird eine Schleppschere mit Federpaketen, am Räum- und Stützschild angebracht, die unter Panzerschutz bedient werden kann. Die Schleppscheren werden am Heck sowie an der Seite in Einzelteilen mitgeführt.

Zur weiteren Ausrüstung gehören eine Elektroschweißanlage und diverses Werkzeuge, welche auch kleinere Reparaturen vor Ort ermöglichen.

 Allgemeine Eigenschaften

Besatzung: 3 (Kommandant,Fahrer,Bergehilfe/Mechaniker)

Länge: 9,07m

Breite: 3,54m

Höhe: 2,735m (Oberkante Laffette)

Gewicht: 54,3t

 Panzerung und Bewaffnung

Panzerung: Kompositpanzerung

Hauptbewaffnung: keine, da Bergepanzer

Sekundärbewaffnung: 1 x 7,62 mm Maschinengewehr MG3 und Nebelmittelwurfanlage

 Beweglichkeit

Antrieb: MTU 12 Zylinder Mehrstoff-Dieselmotor

Federung: Torsionsstab (Leopard 2 Chassis)

Höchstgeschwindigkeit: 68 km/h (Straße)

Kraft/Gewicht: 27,6 PS/ Tonne

Reichweite: ca 400 km

 Bergeeinrichtung

Hauptwinde Zugkraft: Spillwinde 35t (350 kN) konstant

                                      70t (700kN) mittels Umlenkrolle, mit einer Zweiten Umlenkrolle 105t

Seillängen: 180m mit 33mm Durchmesser

                    280m mit 7mm Duchmesser

Hilswinde Zugkraft: 6,5kN

Krananlage Hubkraft: 30t

maximaler Schwenkbereich der Krananlage: 270 Grad

maximale Hakenlast: 295kN

 

 

   Bildergalerie orginal                                              Bildergalerie Modell 1:16

     

 

 

 

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