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Kampfpanzer Leopard 1 Die von mir gebauten Modelle sind der Leopard 1A4 und demnächst der Leopard 1A5 im Maßstab 1:16. Als Basis dienen zwei Bausätze von Tamiya. Die Bauberichte und Fotos findet ihr auf den nächsten Seiten. Hier jetzt aber einmal ein paar Infos über das Orginal!Der Leopard 1 ist ein mittlerer Kampfpanzer aus Deutschland. Es war der erste von der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg (1963) entwickelte und produzierte Panzer. Mehr als drei Jahrzehnte lang war er der bestimmende Kampfpanzer in Europa und überzeugte nicht nur durch seine taktische Beweglichkeit und hohe Zuverlässigkeit. Die Gesamtkosten für die Entwicklung, Prototypenfertigung, Truppenversuche und weiteres betrugen 249.030.222,- Deutsche Mark. Die letzten Kampfpanzer Leopard 1A5 wurden 2003 mit Außerdienststellung des Panzerbataillon 74 in Cuxhaven/ Altenwalde aus dem aktiven Dienst in der Bundeswehr verabschiedet.AllgemeinesDie Wanne besteht aus geschweißtem Panzerstahl und wird durch eine querlaufende Trennwand in Kampf- und Triebwerkraum getrennt. Die Bugpanzerung beträgt 70 mm im 30° Winkel was einer Durchschlagslänge von 140 mm entspricht. Die Seitenpanzerung beträgt im Durchschnitt 30/35 mm, Wannenboden und Heck haben 20 mm und 25 mm dicke Panzerplatten. Neben dem Fahrer beherbergt die Wanne ebenfalls Munitionshalter für die Hauptwaffe, eine ABC-Schutz- und Belüftungsanlage, die durch Ansaugen von Außenluft über Filter einen Überdruck erzeugt, und dem Triebwerk. Im Triebwerkraum befindet sich ein Auspufftopf, der die Abgase mit Frischluft vermischt und somit die IR-Signatur reduziert. Gegen Feuer besitzt ausschließlich der Triebwerksraum eine Brandunterdrückungsanlage. Das Löschmittel ist Halon. Die vier Löschmittelbehälter befinden sich beim Fahrer. Zwei der Behälter lösen automatisch aus, die anderen zwei können manuell ausgelöst werden. Durch den Aufbau eines Unterwasserfahrschachtes und der Tauchhydraulik können Gewässer bis zu einer maximalen Tiefe von 4 m durchfahren werden. Dabei werden alle Luken bis auf die des Kommandanten verschlossen. Die Tauchhydraulik schließt dabei Be- und Entlüftungen am Motor und öffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Über diese saugt der Motor beim Waten, Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft über die Kommandantenluke mit aufgesetzten Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstützt den Fahrer beim Durchfahren. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfügt der Leopard über zwei Lenzpumpen. Der Panzer ist voll nachtkampf- und eingeschränkt allwetterfähig. Es besteht die Möglichkeit zum Einbau eines Restlichtverstärkers für Fahrer und Ladeschützen.LaufwerkAls Laufwerk wählte man ein drehstabgeferdertes Stützrollenlaufwerk. Die sieben Laufrollenpaare sind mit den Drehstäben über Schwingarme verbunden, wobei die ersten drei und die letzten zwei Laufrollen je mit einem hydraulischen Stoßdämpfer versehen sind. Kegelstumpffedern begrenzen den Ausschlag der Schwingarme.TriebwerkDer Motor des Leopard 1 ist ein MB 838 CaM500 von Daimler-Benz, gebaut bei MTU Friedrichshafen. Insgesamt verfügt der Motor über 10 Zylinder, angeordnet in V-Form um 90° gegeneinander geneigt mit einer Gesamtleistung von 830 PS bei 37,4 l Hubraum. Der Wechsel des kompletten Leopard 1-Triebwerkes dauert mit Vor- und Nacharbeit 30 min. .BewaffnungDie Hauptbewaffnung besteht aus der britischen Hochleistungskanone L7A3 mit 51 Kaliberlängen, Feld/Zug-Profil und Rauchabsauger im Kaliber 105 mm. Der Schwenkbereich beträgt 360° mit einem Höhenrichtbereich von -9° bis +20°. Als Sekundärbewaffnung dient ein koaxial zur Bordkanone angeordnetes Maschinengewehr und ein um 360° drehbares Fliegerabwehr-MG auf dem Turm. Der Panzer besitzt (seit der Version A2) eine stabilisierte Waffe, das heißt, die Bordkanone bleibt auch bei Fahrbewegungen stets auf ihr Ziel gerichtet. .
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